kultursalon03»Vom Industrie- zum Kreativzentrum – Aufbruch im Nürnberger Westen« heißt der Titel des dritten Kultursalons.  Zusammen mit Oberbürgermeister Ulrich Maly und vielen Experten geht es am 9. Juli um 16 Uhr auf das ehemalige AEG-Gelände.  Nach einer Führung über das Gelände geht es gegen 17 Uhr zu einer Talkrunde in die Zentrifuge.

Wir wollen bei der Veranstaltung den Akzent sowohl auf die städtebauliche Entwicklung als auch auf die kulturellen sowie kreativwirtschaftlichen Optionen vor Ort lenken und gemeinsam mit unserem Oberbürgermeister Ulrich Maly Visionen entwickeln.

Weitere Informationen sind der Einladung zu entnehmen.
Eine Anmeldung wird erbeten.

Am Dienstag, den 13.07.2010, kommt Prof. Max Fuchs, der Präsident des deutschen Kulturrates, auf Einladung der SPD-Stadtratsfraktion nach Nürnberg.

Kulturpolitik scheint zunehmend unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten betrieben zu werden. So leiden die meisten Kulturetats in Krisenzeiten unter erheblichen Kürzungen. Gleichzeitig wird immer wieder auf den bedeutenden Aspekt kultureller Bildung als „Daseinsvorsorge“ verwiesen. Wie kann der Spagat zwischen Finanzierbarkeit und Notwendigkeit vor Ort geschafft werden? Wo bleibt der Gestaltungsspielraum für Kulturpolitiker und was bedeutet Kulturförderung heute? – diese und andere Fragen wollen wir gemeinsam mit Profesor Max Fuchs erörtern und gemeinsam nach Perspektiven für eine zielführende kulturelle Bildungsarbeit und Kulturentwicklung auf kommunaler Ebene suchen.

Dienstag, 13.07.2010 | 19.00 Uhr
Südpunkt | Pillenreuther Str. 147 | 90459 Nürnberg

Weitere Informationen gibt es unter www.neu-n.de

kultursalon02Es war ein Hin und Her mit ungewissem Ende: 2008 kündigte Kino-Betreiber Wolfram Weber an, das Programmkino Casablanca bis Ende März 2009 schließen zu wollen. Prompt gründete sich eine Interessengemeinschaft zur Rettung des Casablanca und initiiert eine Spendenaktion, um das Casablanca als Ort für Kunst und Kultur in der Südstadt zu erhalten.

Spannende Monate folgten. Gibt es ein tragfähiges Konzept? Wie steht es um die Finanzierung? Nach vielen Hürden wurde am 18. September 2009 das neue alte Casablanca unter dem neuen „Betreiber“ Casa – Kunst & Kultur in der Südstadt e.V. wiedereröffnet.

Der nächste Rote Kultursalon 02 will sich am 20. Januar vor dem Hintergrund der erfolgreichen Wiedereröffnung dem Thema » Kinokultur in Nürnberg: Zwischen Blockbuster und Filmkunst « widmen.

Mit dabei sind Wolfram Weber (Inhaber CINECITTA‘) und Matthias Damm (Casa e.V.). Im Anschluss wird der Film „Cinema Paradiso“ vorgeführt.

Weitere Informationen sind der Einladung zu entnehmen.

Am 27. September 2009 ist Bundestagswahl. Das Motto der zukünftigen SPD Kulturpolitik ist dabei: “Den kulturellen Aufbruch fortsetzen.

Wir wollen ein buntes Land, das Kraft aus seiner Vielfalt schöpft, in dem Kunst und Kultur kein Nischendasein fristen, vielmehr einen zentralen Raumin unserer Gesellschaft einnehmen.

Kultur ist für uns mehr als eineWare. Sie gehört zu den menschlichen Grundbedürfnissen und lebt vomöffentlichen Engagement vieler. Eine aktivierende Kulturpolitik entfaltet sich imZusammenwirken von Staat, Zivilgesellschaft und Privatwirtschaft. Dazu gehört eine faire Entlohnung geistiger und kreativer Arbeit. Unabhängigkeit, Kreativität, Flexibilität und soziale Sicherheit wollen wir besser miteinander in Einklang bringen.

Wir setzen uns für eine kulturelle Bildung aller Menschen unseres Landes ein, auch umder kulturellen, mentalen und sozialen Spaltung in unserer Gesellschaft entgegenzuwirken. Kulturelle Bildung ist Pflichtaufgabe aller Bildungseinrichtungen und muss zumintegralen Bestandteil aller Kulturinstitutionen werden.

Wir treten ein für eine Kultur der Anerkennung, die die kulturelle Vielfalt unserer Gesellschaft bejaht und die gegenseitige Neugier auf andere kulturelle Prägungen und Lebensentwürfe wünscht.

Die Kulturbroschüre zur Bundestagswahl 27. September 2009 zum Herunterladen.


 

Die erste Station des Roten Kultursalons führte uns ins Germanische Nationalmuseum (GNM). Erfreulicherweise konnten wir Prof. Dr. Ulrich Großmann, den Generaldirektor des Museums, sowie Dr. Thomas Brehm, Leiter des Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrums der Museen in Nürnberg (KPZ) für eine spannende Diskussion im Anschluss an die Führung durch die Ausstellung „Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945 – 1989“ gewinnen. Neben den interessanten Eindrücken aus der Sonderausstellung erfuhren die über 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer einiges über Kunstvermittlung in Museen – wie spricht man welche Zielgruppen an, welche Bedeutung haben Sonderausstellungen und wie definiert das Germanische Nationalmuseum überhaupt seine Ausstellungspolitik?

Das Fazit des Gesprächs: Mit dem GNM haben wir eine einzigartige Einrichtung in Nürnberg, die nicht nur schöne Dinge ausstellt, sondern sich der wissenschaftlichen Forschung verschrieben hat. Es gibt keine Ausstellung ohne begleitende Forschung. Das KPZ bietet maßgeschneiderte Angebote für diverse Zielgruppen. Eins wurde aber auch deutlich: Im Strom der Eventkultur wird das GNM nicht mitschwimmen und themenferne „Lockmittel“ wie Rockkonzerte für Jugendliche veranstalten, wohl aber einen Mittelaltermarkt, wenn der Fokus auf dieser Epoche liegt.

Sabrina Havlitschek

1nnAm heutigen Mittwoch startet unser Roter Kultursalon. Vorab interviewten dazu die Nürnberger Nachrichten den Mitinitiator und kulturpolitischen Sprecher der SPD-Stadtratsfraktion Rafael Raum über die Ziele und Themen der Veranstaltungsreihe. Zum Interview…

kultursalon01Der erste Rote Kultursalon führt uns ins Germanische Nationalmuseum. Am 12. August steht dort der Besuch der Ausstellung »Kunst und Kalter Krieg – Deutsche Positionen 1945-1989« auf dem Programm. Anschließend gibt es in gemütlicher Atmosphäre eine kleiner Talkrunde über Kunst- und Kulturvermittlung und anschließendem Umtrunk.

Mit dabei sind Dr. Thomas Brehm (Leiter Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum) und Prof. Dr. Ulrich Großmann (Generaldirektor GNM). Details sind der Einladung zu entnehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich.